Auf der Veranda des eigenen Seins
Do., 25. Feb.
|Ort wird bekanntgegeben
Wer sind wir, wenn wir unser Funktionieren unterbrechen? Über Erschöpfung des Rollenseins und die Sehnsucht nach dem eigentlichen Sein.


Zeit & Ort
25. Feb. 2027, 18:00 – 20:00
Ort wird bekanntgegeben
Über die Veranstaltung
Inhalt
Im Zentrum dieses Abends steht eine Passage aus Alice Sebolds Roman "In meinem Himmel" (2002) : Die junge Susie fängt mit ihrer Kamera das Bild ihrer Mutter Abigail ein - frühmorgens, einer völlig unbeschützten Befindlichkeit auf der Veranda. Dort zeigt sich - für diesen Moment - kein Funktionieren, kein Sorgen für das Leben anderer, sondern eine reine erschütternde Wahrheit des Seins jenseits aller Rollen.
Wir widmen uns dem, was im unbewachten Moment unseres Daseins aufleuchtet und stellen uns die Fragen:
Wie sehr verlieren wir uns im alltäglichen Erfüllen von Erwartungen?
Wo verbirgt sich das Eigene unter den Schichten der Verantwortung?
Was zeigt sich, wenn wir uns erlauben, da zu sein, ohne etwas leisten zu müssen?